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 Abgang der 4. Klassen 2016 - eine Feldi-Reality-Show

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Helge B.



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BeitragThema: Abgang der 4. Klassen 2016 - eine Feldi-Reality-Show   Mi 13 Jul 2016 - 22:34

Es erstaunt mich einmal mehr, mit welcher "Professionalität" an der Feldbergschule gearbeitet wird.
Da werden wochenlang Kostüme gebastelt, Stücke einstudiert,... alles für DEN großen Moment, die große Abschiedsfeierlichtkeit der 4. Klassen.
Schüler und Lehrer freuen sich mindestens ebenso darauf, wie die Eltern, Verwandten und Freunde, dies gemeinsam zu zelebrieren.

Parallel finden an einigen weiterführenden Schulen taggleich die Begrüßungsfeiern statt.
Und nebenbei gehen nicht wenige Eltern einer beruflichen Tätigkeit nach, bei der die Anwesenheitspflicht nicht schon mittags endet
oder wo der Chef zwei Augen zudrückt und einen einfach früher gehen lässt.
Darüber hinaus müssen auch die weiter weg lebenden Angehörigen ihre Anreise zeitnah planen und durchführen können.

Für die Angehörigen kann diese Abschlussfeier also durchaus stressig sein - will man sowohl die Abschlussfeier, als auch den Opa und noch die Einschulungsfeier für die 5. Klassen unter einen Hut bringen.
Dazu vielleicht noch Koffer packen, denn am Freitag fangen ja die Ferien an. Kurzum: die Eltern arbeiten teilweise schon am Limit und spätestens diese letzten Schultermine vor dem Ferienbeginn kosten die letzten Nerven und machen urlaubsreif.


Wer Omas 75. Geburtstag im Herbst feiern möchte, sollte so langsam mal den großen Feststaal im Landgasthof anfragen. Und für die romatische Hochzeit auf Burg Schnickschnack im Mai nächsten Jahres sollte man auch nicht allzu lange warten - weil sonst weg.
Gut, dass man sich an der Feldbergschule nicht so große Gedanken machen muss. Da hat man einen Mehrzweckraum, zwei Turnhallen, einen Pausenhof und den fantastischen "Feldi" direkt vor der Tür - was kann da schon schief gehen?!
Eigentlich nicht viel - sollte man denken. Rechtzeitig schauen und reservieren - so wie das jeder machen würde.
Gerade wenn man nicht Alleinherrscher ist und es durchaus möglich ist, dass die Berufsschule oder der Kindergarten eine der Räumlichkeiten nutzt - oder bei den Turnhallen eben auch ein Sportverein.
Auch das ließe sich am Anfang des Schuljahres klären (optional könnte man sich die Location - für den vorletzten Tag des Schuljahres - auch schon mal bis zum Jahr 2020 reservieren).

Wer allerdings erst einen Tag vorher in den Kalender schaut und feststellt, dass bereits jemand anders schneller war, hat es nicht besser verdient.
Doch da wären immer noch einige Möglichkeiten zwecks Alternative vorhanden - ob nun die andere Turnhalle, auf dem Schulhof oder dem Feldi...  zur Not auch das Anmieten eines anderen Veranstaltungsortes (z.B. Neustadt-Zentrum).... genügend Alternativen gäbe es.

Da erscheint es aber als ganz schlechter und übler Witz, die Veranstaltung einfach ein paar Stunden nach vorne zu verlegen und nur 1 Tag! vorher zu informieren ("übrigens: morgen Abend is blöd - wir machen das einfach gleich nach der Schule").

Und als wäre das noch nicht schlimm genug (der ICE von Opa Müller kommt sowieso erst 16:37h an; der Chef von Papa Müller gibt auch nicht 5 Stunden vorher frei), erdreistet sich die Lehrerschaft, die Schüler "aufgrund der Vorbereitungen" früher vom Unterricht freizustellen!  Evil or Very Mad

Kurzum: zum Dilettantismus der Raumplanung, mit dem die Eltern und Angehörigen bereits zu hadern haben, wird nun auch noch der Anspruch auf Unterricht negiert und damit die Aufsichtspflicht seitens der Lehrer den Eltern weiterbelastet. Ohne große Vorwarnung, einfach "isso!".

Aber die Dreistigkeit kennt kein Ende - anstatt nun am Freitag das Schuljahr ganz normal ausklingen zu lassen; in der 4. Stunde die Zeugnisse zu verteilen und die Kinder nach Hause zu schicken, hat man sich wohl überlegt, dass es besser sei, wenn die Eltern und Verwandten nach der ersten großen Pause einbestellt werden, um dann ("Yippie-Yeah!") erneut/ weiter Party zu machen, sich um die Kinder zu kümmern und die Lehrer zu entlasten.
(würde mich dennoch nicht wundern, wenn sich die Lehrkörper der Schule sowohl fürs Abschiedfest, als auch für die Zeugnisparty wieder einen Tag frei geben)



Gut möglich, dass all die Planungen fürs Schulfest und die Zeugnisausgabe in bester Absicht geschahen und ohne sich selber die Rosinen zuschustern zu wollen -
aber "gut gemeint" ist das Gegenteil von "gut gemacht".
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siso82



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BeitragThema: Re: Abgang der 4. Klassen 2016 - eine Feldi-Reality-Show   Sa 10 Sep 2016 - 23:13

Ist zwar schon etwas her aber habs eben erst gelesen.
Wer drei Tage vor der Veranstaltung den Veranstaltungsort gestrichen bekommt (den man wie oben empfohlen, bereits Monate vorher reserviert hatte), versucht alles mögliche, um eine Alternative zu bekommen. Die Anlage der Turnhalle auf den Feldi, den Schulhof oder die marode Turnhalle (mit Scharm von Stinkefüßen) zu verlegen ist nicht möglich. Also die Wahl zwischen Pest und Cholera - zwischen Veranstaltung absagen oder den Termin zeitlich zu ändern.

Am letzten Schultag waren die Eltern/Omma und Oppa eingeladen bei der Zeugnisvergabe dabei zu sein. Wer mochte, konnte sein Kind mit in die Ferien nehmen, wer nicht mochte/konnte/wollte, was auch immer hat sein Kind bis Ferienbeginn in der vierten Stunde in der Schule bei den Lehrern gelassen.

Das war alles nicht optimal aber besser als kein Abschied.
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